Im Juli 1941 eröffneten Salvador und María Baydal mit dreitausend Peseten und einer Genehmigung eine vierzig Quadratmeter kleine Bar auf einem Felsen am Hafen. Fünfundachtzig Sommer später serviert die dritte Generation noch immer den Fisch derselben Auktion, mit Blick auf denselben Peñón.
1960er · Die Bar Baydal unter dem PeñónHeute · Dasselbe Haus, Avinguda del Port 10
Der Arròs del Senyoret — Meeresfrüchtereis, bei dem alles für Sie geschält ist — kam zum ersten Mal aus dieser Küche. Heute ist er das offizielle Gericht von Calpe. Wir kochen ihn wie am ersten Tag: Fischfond, Salmorreta und Meeresfrüchte aus der Bucht.
Die Fischauktionshalle (Lonja) liegt direkt vor unserer Tür. Jeden Nachmittag um 17 Uhr entscheidet die Auktion, was abends gebraten und geschmort wird: junger Seehecht, Rotbarben, Calpe-Garnelen. Was das Meer an dem Tag hergibt.
Pulpo a la brasa BaydalGamba de CalpFritura BaydalFlan casero
„Ich möchte Fisch probieren, den ich sonst nirgends bekomme“
Das hören wir jede Woche. Unsere Antwort: Arten aus der Bucht, die diese Küste kaum je verlassen — ersteigert in der Lonja von Calpe, fünfzig Meter von unserer Küche, zubereitet in einem der ersten Strandlokale der Costa Blanca, so wie eh und je.
Tollos
Marinierter, frittierter kleiner Hai: die älteste Tapa Calpes, außerhalb kaum zu finden.
Tellmuscheln aus der Bucht
Zarte, gedämpfte Muscheln — nur wenige Auktionen führen sie noch.
Gegrillter Tintenfischrogen
Vom Fang des Tages: keine Sepia in der Auktion, kein Rogen.
Peix de Calp
Seehecht, Rotbarben und kleine Seezungen aus der 17-Uhr-Auktion, frisch frittiert.
Weiße Calpe-Garnelen
Gekocht und kalt serviert — süß, wie nur diese Bucht sie hergibt.
Chopitos
Winzige Tintenfischchen, im Ganzen knusprig frittiert.